Stand: 26.01.2020

§ 1 (Name und Sitz)

  1. Der Verein führt den Namen BabCon.
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“.
  3. Der Sitz des Vereins ist Köln.

§ 2 (Geschäftsjahr)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 (Zweck des Vereins)

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
  2. Zweck des Vereins sind künstlerische und kulturelle Aktivitäten zur Förderung, Erweiterung und Verbreitung des Kulturguts aus dem Genre Science-Fiction.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere mit der Durchführung von Veranstaltungen wie Zusammentreffen von Liebhabern und Interessenten sowie der Produktion von Informationsmedien wie Podcasts, Schriftstücken, Filminhalten oder Seminaren.
  4. Gefördert wird der Aufbau sozialer und thematischer Kontakte, Kommunikation und Kreation neuer Kulturgüter aus dem Bereich Science-Fiction.
  5. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  6. Der Zweck des Vereins kann in einer Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen geändert werden.

§ 4 (Selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 (Mittelverwendung)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 6 (Verbot von Begünstigungen)

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

  1. Die Aufnahme in den Verein muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Bei Antragstellern unter 16 Jahren ist außerdem die schriftliche Zustimmung durch Unterschrift des/der Erziehungs­berechtigten erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch einfache Mehrheit. Eine Ablehnung muss nicht begründet werden, dem/der Bewerber/in steht Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
  2. Jedes Mitglied erkennt mit der Aufnahme in den Verein dessen Satzung an und erhält auf Wunsch ein Exemplar ausgehändigt.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der Bestätigung des Aufnahmeantrages. 
  4. Der Verein übernimmt im Rahmen von Vereinsaktivitäten keine Haftung für seine Mitglieder.

§ 8 (Beendigung der Mitgliedschaft)

  1. Die Mitgliedschaft im Verein endet
    1. durch freiwilligen Austritt oder
    2. durch Ausschluss, Gründe dafür sind z. B.
      1. Vereinsschädigendes Verhalten
      2. Grobe Satzungsverstöße
      3. Beharrliche Nichterfüllung der Mitgliederpflichten
      4. Verleumdung der Organmitglieder
      5. Verursachung von Zwistigkeiten unter den Mitgliedern
      6. erhebliche Pflichtverletzungen von Organmitgliedern

Der Ausschluss erfolgt mittels Abstimmung durch die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit. Das betreffende Vereinsmitglied hat vor Einberufung einer außerordentlichen oder regulären Mitgliedsversammlung, in deren Rahmen die Ausschlussabstimmung erfolgen soll, das Recht auf Äußerung zu den gemachten Vorwürfen in schriftlicher Form. Hierfür wird dem Vereinsmitglied eine Frist von mindestens 2 Wochen eingeräumt. Die Eingabe wird an den Vorstand gerichtet und vor vor einer Beschlussfassung bei der Mitgliederversammlung verlesen oder persönlich durch das betreffende Vereinsmitglied vorgetragen.

Das Ergebnis der Beschlussfassung wird dem auszuschließenden Mitglied mitgeteilt. 

3. Durch Tod des Mitgliedes.

Die Beendigung der Mitgliedschaft seitens des Mitgliedes muss beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Die Mitgliedschaft endet stets zum Ende eines Monats.

Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf

  1. das Vereinsvermögen oder 
  2. das Vereinseigentum.

§ 9 (Beiträge)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 10 (Organe des Vereins)

  1. Organe des Vereins sind
  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

§ 11 (Mitgliedschaft)

  1. Aktive Mitglieder

Als aktive Mitglieder gelten Erwachsene jeden Geschlechts, die aktiv am Vereinszweck mitarbeiten und ihre Schaffens- und Arbeitskraft dafür dem Verein zur Verfügung stellen. Aktive Mitglieder haben Stimmrecht und können in den Vorstand gewählt werden. 

2. Passive Mitglieder

Als passive Mitglieder gelten Erwachsene jeden Geschlechts, die nicht aktiv am Vereinsleben teilnehmen und keine Arbeitsstunden leisten. Sie haben kein Stimmrecht und können nicht in den Vorstand gewählt werden.

Neu aufgenommene Vereinsmitglieder sind passive Mitglieder. Auf Antrag kann über einen Wechsel in eine aktive Mitgliedschaft durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit entschieden werden.

§ 12 (Mitgliederversammlung)

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfer/-Innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
  2. Im erstem Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
  3. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Frist kann verkürzt werden, wenn alle eingeladenen Mitglieder einer vorgeschlagenen Verkürzung im Einladungsschreiben schriftlich zustimmen. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannte E-Mail Adresse gesendet wurde und kein Rückläufer erzeugt wurde.
  5. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
  6. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller insgesamt stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
  8. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
  9. Zu Beginn der Mitgliederversammlung muss ein Schriftführer gewählt werden.
  10. Jedes aktive Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
  11. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
  12. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  13. (m)Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
  14. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  15. Die Mitgliederversammlung kann online mittels VoiP-System oder Videokonferenzsystem durchgeführt werden. Abstimmungen finden im Anschluss an die Online-Diskussion per E-Mail über die dem Verein gemeldeten E-Mail-Adressen der Mitglieder statt. Alternativ kann die Abstimmung per Online-Voting System (z. B. Doodle oder gleichartig) durchgeführt werden.
  16. Abstimmungsergebnisse werden im Anschluss namentlich veröffentlicht.

§ 13 (Vorstand)

  1. Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Seine Amtszeit endet durch Rücktritt oder Abwahl.
  3. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
  4. Wiederwahl ist zulässig.
  5. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

§ 14 (Kassenprüfung)

  1. Die Mitgliederversammlung wählt eine/n Kassenprüfer/in. Er/sie bleibt solange im Amt bis er/sie zurücktritt oder durch die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit abgewählt wird,
  2. Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein.
  3. Wiederwahl ist zulässig.

§ 15 (Auflösung des Vereins)

  1. Die Auflösung des Vereins kann in einer eigens zu diesem Zweck, unter Einhaltung einer zweiwöchigen Frist, einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Beschlussfassung müssen mehr als 75% der eingetragenen stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein und dafür stimmen.
  2. Im Falle der Vereinsauflösung ernennt die Mitgliederversammlung einen Liquidator, der die laufenden Geschäfte abwickelt und das Vereinsinventar in Geld umsetzt. Dieses, wie das verbleibende Vereinsvermögen, werden dem Zweck unter (c) zugeführt.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Rote Kreuz (DRK-Kreisverband Köln e.V.), das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Düsseldorf, 26.01.2020 Unterschrift Raphael Klein

Kolkwitz, 26.01.2020 Unterschrift Sascha Erler

Köln, 27.01.2020 Tim Hartung